SPD macht soziales Wohnen wieder zum Thema

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Der Wohnungsmarktbericht der NBank für Niedersachsen wurde heute im Sozialausschuss des Niedersächsischen Landtages vorgestellt.
„Die hohe Bedeutung der Wohnraumförderung für Niedersachsen wurde darin einmal mehr unterstrichen“, sagt Marco Brunotte, Sprecher für Wohnungs- und Städtebau der SPD-Landtagsfraktion.

 

Der Wohnungsmarktbericht beschreibt die Perspektive des Wohnungsmarktes bis zum Jahr 2035 und nimmt die Themen Bevölkerungsentwicklung, wachsende Städte, bezahlbarer Wohnraum, alternde Bevölkerung und schrumpfende Regionen auf.


„Die unterschiedliche Entwicklung in den Landesteilen von Niedersachsen und insbesondere die schwer zu kalkulierende Zahl der Flüchtlinge wird uns vor weitere Herausforderungen stellen“, so Marco Brunotte.


Das Ende vergangenen Jahres aufgelegte 400-Millionen-Euro-Programm für den sozialen Wohnungsbau werde in diesem Bereich gut angenommen. Mittel von 80 Millionen Euro seien bereits reserviert.


Bis zum Jahr 2035 erwartet Niedersachsen einen Bevölkerungsrückgang um etwa 5 Prozent. Trotzdem prognostiziert die NBank allein bis zum Jahr 2022 100.000 zusätzliche Haushalte. Die Nachfrage nach Wohnraum bleibe deswegen anhaltend hoch.

„Viele heterogene Herausforderungen im Wohnungsbaubereich liegen vor uns. Deshalb werden wir ländliche Peripherie und städtische Ballungszentren unterstützen, generationengerechten Wohnraum fördern sowie Innenstädte und Ortskerne entwickeln“, so der Fraktionssprecher. Auch die Beratung von Regionen und die Planung von Mobilitätskonzepten könnten laut Brunotte ein Schlüssel sein.


„Ein ‚Kirchturmdenken‘ sollte der Vergangenheit angehören“, betont der SPD-Bauexperte, „Gesamtkonzepte für die jeweiligen Bedürfnisse sind gefragt. Die SPD macht soziales Wohnen endlich wieder zum Thema und handelt.“ Um das Ziel „Bezahlbares Wohnen“ zu erreichen, seien auch erhöhte Neubauaktivitäten in Niedersachsen er-forderlich, vor allem im Geschosswohnungsbau.

 
 

 


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