Praktikum

Jungen Menschen einen Einblick in die Arbeit eines Landtagsabgeordneten geben ist eines der Ziele, die ich mit dem Angebot eines Praktikums erreichen möchte. Besuche bei Ausschuss- und Plenarsitzungen, Termine im Wahlkreis und Unterstützung bei inhaltlicher Recherche sind Kernelemente des Praktikums.

Bei Interesse an einem Praktikum wenden Sie sich bitte an meine Mitarbeiter Dieter Linnemann und Jan Hartge in meinem Wahlkreisbüro:


0511/1674-340
landtag@marco-brunotte.de
Mo-Fr von 08:00 - 14:00 Uhr

Zukunft 2009 - Lazar-mailklein

V.l.n.r.: Mia Marie Lazar, Jasmina Musäus und Berit Graber mit Marco Brunotte MdL

Wir, Jasmina Musäus (15) und Mia Marie Lazar (15) aus Burgwedel, begleiteten den Landtagsabgeordneten Marco Brunotte vom 2.11. bis zum 6.11.2009. Für uns war es interessant zu erleben, was ein Landtagsabgeordneter für Termine und Pflichten hat, da wir vor dem Praktikum keine Vorstellung davon hatten. Im Laufe jeden Tages waren wir mindestens einmal im Landtag um Termine wie Ausschüsse oder Arbeitskreise wahrzunehmen.

Wir nahmen am Arbeitskreis Soziales der Landtagsfraktion der SPD und am Arbeitskreis Recht teil sowie an den Ausschüssen für Bundes-, Europa- und Medienangelegenheiten, für Soziales, Familie, Frauen und Gesundheit und für Rechts- und Verfassungsfragen. Dort haben wir interessiert zugehört, da für uns ihre Debatten und Streitgespräche spannend waren.
Themen wie Haushalt, Schweinegrippe und Gleichberechtigung von Frauen wurden ausgiebig besprochen. Um die Fragen der Abgeordneten beantworten und Missverständnisse aus dem Weg räumen zu können, wurden zu fast jedem Thema Experten eingeladen. In den Arbeitskreisen der Fraktionen zu den verschiedenen Ausschüssen wurden die Themen, die als Tagesordnungspunkte für die jeweiligen Ausschüsse angesetzt waren, erörtert und die Meinungen besprochen, damit man in den Ausschüssen eine einheitliche Meinung als Fraktion hatte und eventuell aufgekommene Fragen schon vorher ausgearbeitet hatte.

Abgesehen von den Terminen im Landtag, muss man als Landtagsabgeordneter auch Außentermine wahrnehmen, um die Interessen der Bürgerinnen und Bürger besser vertreten zu können. Wir haben Marco Brunotte zu einem Treffen mit dem Geschäftsführer des „Weißen Ring“ begleitet. Diese Organisation, die Opfern von Gewalttaten hilft, wird ausschließlich von Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert und bat nun um eine eventuelle finanzielle Unterstützung des Landes Niedersachsens, um noch effektiver arbeiten zu können. Marco Brunotte und Stefan Politze erklärten sich bereit, sich darum zu kümmern, und wollen als Ansprechpartner des „Weißen Ring“ fungieren. Die Abgeordneten, die beide im Ausschuss für Rechts- und Verfassungsfragen sitzen, hatten eine Besprechung mit dem „Weißen Ring“ wahrnehmen wollen, da sie sich sonst mehr den Tätern und weniger den Opfern von Gewaltverbrechen zuwenden.

Am erstaunlichsten war für uns, dass sogar die Abgeordneten der Region Hannover in ihrer Bürobesprechung über das in Burgwedel geplante und sehr umstrittene Mahnmal zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus diskutiert haben. In dieser kurzen, aber sehr informativen und aufschlussreichen Woche haben wir sehr viel Interessantes erlebt und uns ist klargeworden, dass Politik auch für Jugendliche sehr spannend sein kann und uns viele Themen uns nicht egal sein sollten.

Es ist beachtlich, wie viel ein Politiker mitbestimmen kann, und somit sagen wir aus voller Überzeugung, dass der Tagesablauf eines Abgeordneten keinesfalls langweilig ist.

Besuch Jva Vechta200

Marco Brunotte (links) mit den beiden Praktikanten Martin Kallmeyer und Arne Bonhage (rechts) bei einem Auswärtstermin

Politik bedeutet grob formuliert das Zusammenwirken gesellschaftlicher Kräfte. Verschiedene Interessenvertreter mit unterschiedlichen inhaltlichen Ausrichtungen ringen um Ausgleich. In einer Demokratie sind es die gewählten Volksvertreter, die diese diversen Anliegen vermitteln müssen.

Wir, Arne und Martin, haben uns für das Praktikum bei einem Landtagsabgeordneten entschieden, um diese Vorgänge aus einer näheren Perspektive zu betrachten. In unserer Zeit bei Marco Brunotte haben wir Einblicke in verschiedene Tätigkeitsfelder und inhaltliche Herausforderungen der Arbeit eines Parlamentariers erhalten.
Zunächst konnten wir uns dabei ein Bild von der Arbeit in niedersächsischen Landtag machen. Wir haben in unserer Zeit mehrere Fraktionssitzungen der SPD besucht und haben die Arbeit im Arbeitskreis Soziales über mehrere Wochen verfolgt. Auch einige Ausschusssitzungen konnten wir besuchen. In diesen werden die Gesetzesvorlagen für die Abstimmung im Plenum vorbereitet. Es treffen die Vertreter aller Parteien aufeinander und beraten mit zumeist sachlichen Argumenten und in guter Arbeitsatmosphäre über die Gesetze. Bei unserem Praktikum konnten wir die verschiedenen Ebenen der Gesetzesberatung einsehen, von der hitzigen Diskussion im Plenum bis zur unaufgeregten Arbeit im Unterausschuss.

Marco ist Sprecher der SPD Fraktion im Bereich Justizvollzug. In dieser Tätigkeit bereist er die niedersächsischen Justizvollzugsanstalten. An einem dieser Besuche konnten wir teilnehmen. Wir besuchten den Frauenvollzug der JVA Vechta und bekamen vor Ort einen Einblick in die Arbeit der Vollzugsbediensteten, sowie in das Gefangenenleben (siehe Bild).

Wir waren nicht nur mit unserem Abgeordneten unterwegs. Martin konnte für einige Tage im Wahlkreisbüro von Hubertus Heil mitarbeiten und war an einem Tag auch mit diesem in Landkreis Peine bei Ortsbesuchen dabei. Arne hat sich im Rahmen einer Fahrt für politisch Interessierte nach Berlin auch über die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten informieren können. Ebenso unterstützte er die Landtagsfraktion mit Recherchen zur Klimaschutzpolitik der Bundesländer. Bei der Arbeit eines Politikers lassen sich die verschiedenen Tätigkeiten; ob in der Partei, im Parlament oder im Wahlkreis; nicht trennscharf voneinander abgrenzen.

Wir haben auch Einblicke in die verschiedenen Ebenen der SPD erhalten. So haben wir den Unterbezirksparteitag in Hannover als Gäste besucht und konnten auch an Gesprächsrunden zur Situation des Unterbezirks, sowie zur Wahlkampfvorbereitung teilnehmen.

Marco Brunotte Und Elisa Lehmann180

Marco Brunotte MdL und Praktikantin Elisa Lehmann auf dem Weg zu ihrem nächsten Termin

Im Januar 2009 war ich, Elisa Lehmann (17), zwei Wochen lang Praktikantin bei Marco Brunotte. Während dieser Zeit habe ich viele Eindrücke über die Tätigkeiten eines Landtagsabgeordneten gesammelt. An den meisten Tagen waren wir viel unterwegs.

Ich habe Marco Brunotte zu Terminen mit Firmen, die in seinem Wahlkreis ansässig sind, begleitet. So waren wir zum Beispiel bei dem Bauunternehmen “Hastrabau” oder der Firma für Tiermedizin “Essex Animal Health”. Die Firmen schilderten ihre derzeitige Lage und äußerten ihre Anliegen an die Politik.
Außerdem waren wir bei “Fairkauf”, ein Kaufhaus für einkommensschwächere Menschen. Das Kaufhaus bietet gebrauchte Ware zu niedrigen Preisen an und gibt Arbeitslosen die Möglichkeit sich wieder in den Arbeitsalltag zu integrieren. Durch den Erfolg des Konzeptes wurden nun erste Planungen gemacht, um eine mögliche neue Filiale in Langenhagen mit mehreren anderen sozialen Projekten zu verbinden. Sogar ein Tag im DRK-Kindergarten Langenhagen blieb nicht aus. Den Kindergärten fehlen genügend Betreuungskräfte und somit brauchen sie Unterstützung des Landes. Die SPD hat bereits einen Antrag für einen neuen Gesetzesentwurf gestellt und nun wollte Marco Brunotte noch einmal selbst einen Eindruck bekommen.

Abgesehen davon nahmen wir auch repräsentative Termine wahr. Daher waren wir bei einer Infoveranstaltung des Landesjugendring Niedersachsen e.v. über die neue Juleica und des Weiteren bei den Neujahrsempfängen der Ingenieurkammer Niedersachsen und des Verbandes für Wohnungswirtschaft Niedersachsen. In Vorträgen wie zum Beispiel “Nichts ist vergänglicher als die Zukunft” wurde auf die vergangenen Jahre zurückgeblickt und das neue Jahr eingeläutet.

Wenn wir nicht auf Bereisungen waren, waren wir im Büro oder im Landtag. Ich war Gast der Arbeitskreise und Ausschüsse “Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit” und “Rechts- und Verfassungsfragen”. Sie beinhalteten Themen wie zum Beispiel Gefangenentrasporte oder ein Aktionsprogramm gegen Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit und Antisemitismus. Im Arbeitskreis Soziales war ein ehemaliges Heimkind zu Besuch. Inhalte der Sitzung waren die schlimme Vergangenheit der Heimkinder und eine mögliche finanzielle Unterstützung des Landes, um ihre sie für die schlimmen Geschehnisse in ihrer Jugend zu entschädigen.

In diesen zwei Wochen habe ich sehr viel gesehen und erlebt. Da ich selber auch politisch aktiv bin, war es spannend die Tätigkeiten eines Landtagsabgeordneten kennen zu lernen. Das Praktikum hat mir gezeigt, dass Politiker einen abwechslungsreichen, aber zugleich anstrengenden Beruf haben. Darüber hinaus habe ich einiges gelernt und das Praktikum hat mir, bei der Entscheidung was ich in meiner Zukunft machen werde, beachtlich weitergeholfen.

Sabrina Maa _ Und Marco Brunotte180

Die Praktikantin Sabrina Maaß mit Marco Brunotte MdL vor dem Niedersächsischen Landtag

Zwei Wochen lang absolvierte die 20jährige Politikstudentin Sabrina Maaß ein Praktikum bei Marco Brunotte, Mitglied des Landtags, und seinem Mitarbeiter im Abgeordnetenbüro. Statt Kaffeekochen und Kopieren standen Besuche in einer JVA, der MTU und einem Arbeitskreis sowie Ausschüssen im Landtag auf dem Programm. Bereits an ihrem ersten Tag begleitete die Studentin den Landtagsabgeordneten Marco Brunotte sowie zwei weitere Landtagsabgeordnete der SPD-Fraktion bei einem Besuch der ersten teilprivatisierten JVA Deutschlands im hessischen Hünfeld. Dort informierten der Anstaltsleiter und seine Mitarbeiter die Gäste über die moderne Haftanstalt. Hierbei standen Fragen bezüglich der Wirtschaftlichkeit und Funktionsfähigkeit sowie der möglichen Schwächen eines teilprivatisierten Strafvollzugs im Vordergrund. Dabei wurde deutlich, dass angesichts der geplanten JVA Bremervörde, die ebenfalls teilprivatisiert sein soll, noch erheblicher Diskussionsbedarf im Landtag besteht. Bei einem anschließenden Rundgang durch die JVA wurde den Abgeordneten und der Praktikantin ein Einblick in den dortigen Strafvollzug gewährt, wobei weitere Besonderheiten des teilprivatisierten Modells angesprochen wurden.

Ein Besuch bei der MTU, einem der größten Arbeitgeber in Langenhagen, war der nächste Höhepunkt auf dem Praktikantenplan. MTU-Chef Uwe Blöcker und Betriebsratsvorsitzender Michael Behé empfingen Marco Brunotte und andere hochrangige SPD-Politiker, um sie über die MTU und deren Perspektiven für den Standort Langenhagen zu informieren und den beeindruckten Gästen anschließend eine Werkshalle zu zeigen, in der Triebwerksteile repariert werden. Besonders erfreut zeigten sich die Gäste über die Investitionsfreude des Unternehmens, wodurch zahlreiche Arbeitsplätze auf lange Dauer gesichert werden.

Neben diesen außergewöhnlichen und recht überraschenden Punkten standen jedoch selbstverständlich auch eine Führung durch den Landtag und Büroarbeit auf dem Programm. So durfte die Studentin Artikel für die Homepage verfassen, bei Ausschusssitzungen zusehen und Recherchearbeiten erledigen. Zu dem Arbeitsklima meint die Langenhagenerin: „Ich hatte nicht erwartet, dass der Umgang mit den Mitarbeitern und den Landtagsabgeordneten, insbesondere mit Marco Brunotte, so unkompliziert und locker ist."
 

Praktikantin Melissa200

V.l.n.r.: Praktikantin Melissa Nosrati, Hospitantin Hezil Arafat, Marco Brunotte MdL und Motahhareh Biniaz

Politik mal „live“ erleben: Schülerpraktikum beim Landtagsabgeordneten

Im Rahmen ihres Betriebspraktikums begleitete die Schülerin Melissa Nosrati (15) zwei Wochen lang den Landtagsabgeordneten Marco Brunotte und erhielt dabei erste Einblicke in den politischen Alltag.

„Eine Bekannte gab mir den Tipp, mich im Landtag zu bewerben“, erklärte Melissa, die die politische Arbeit unbedingt mal „live“ erleben wollte. Die gewonnenen Eindrücke sollen der Schülerin auch als Entscheidungshilfe dienen, denn bald muss sie ihre Kurse für das Abitur wählen.

Ihre Arbeit war in mehrere Bereiche unterteilt. So begleitete sie den Landtagsabgeordneten Marco Brunotte zu vielen seiner Termine, z. B. in Arbeitskreise, Ausschüsse oder Fraktionssitzungen und erhielt dadurch die Möglichkeit hinter die Kulissen seiner Arbeit zu blicken. Aber ganz allein kann ein Abgeordneter die anfallende Arbeit gar nicht bewältigen. Eine wichtige Rolle in der Vorbereitung, also zum Beispiel beim Vereinbaren von Terminen, spielt die Mitarbeiterin in seinem Büro. Auch hier verbrachte die Schülerpraktikantin einen Teil ihrer Zeit. Zu den Aufgaben der Praktikantin gehörten Recherchearbeiten und Veranstaltungsplanungen.

Ein Höhepunkt für die Schülerin war das Plenum im Niedersächsischen Landtag. Direkt von den Logenplätzen aus konnte sie die teils hitzigen Diskussionen mit verfolgen. „Besonders spannend war es für mich, auch die Vorbereitung erlebt zu haben und so die ganzen Prozesse und Zusammenhänge besser nachvollziehen zu können“, erklärte Melissa hinterher.
Ihr ist schnell klar geworden, dass der Beruf eines Politikers sehr spannend, abwechslungsreich und vielseitig sein kann, man aber auch viele Qualitäten, wie Belastbarkeit und Flexibilität mit sich bringen muss. Vorher war ihr nicht bewusst, mit wie viel Arbeit und Organisation politische Arbeit verbunden ist.

„Am liebsten würde ich hier bleiben“, erklärt die junge Praktikantin zufrieden, die sich sicher ist einen der besten Praktikumsplätze gehabt zu haben. Ihre persönlichen Ziele, nämlich sich einen Einblick zu verschaffen und sich besser orientieren zu können, hat sie erreicht. Auch beruflich möchte die Schülerin nun vielleicht etwas im Bereich der Politik machen.
 

07 10 2010 - Marvin Stratheneu

Praktikant Marvin Strathe (Mitte) mit Marco Brunotte MdL (rechts) und dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Stefan Schostok MdL (links)

„Betriebspraktikum mal anders“ – Ein Einblick in die Politik

Im Rahmen meines Betriebspraktikums vom 27. September bis zum 8. Oktober 2010, besuchte ich, Marvin Strathe (16), das Abgeordnetenbüro von Marco Brunotte. „Wie funktioniert Politik weit ab von der Schule eigentlich wirklich?“ Diese Frage beschäftigte mich schon eine ganze Weile. Mit dem Praktikum bei Marco Brunotte hatte ich eine einmalige Gelegenheit Antworten auf diese Frage zu bekommen.

Das Vorurteil „Politiker bekommen ihr Geld für´s nichts tun“ erwies sich schnell als unbegründet. Während meiner Praktikumszeit war ich fast jeden Tag mit Marco unterwegs und konnte so Politik „hautnah“ erleben. Zusammen besuchten wir viele in der Region Hannover angesiedelte Unternehmen und auch Vereine. So standen beispielsweise der Besuch bei der „Nurda-Hausbau GmbH“, der „Ostland Wohnungsgenossenschaft eG“, sowie der Besuch des in Hainholz ansässigen Künstlers Professor Siegfried Neuenhausen und der „Hainhölzer Kulturgemeinschaft e.V“ auf der Tagesordnung.

Wenn einmal keine Unternehmensbesuche vorgesehen waren, verbrachten wir viel Zeit im Niedersächischen Landtag. Dort hatte ich die Möglichkeit zahlreichen Ausschüssen und Arbeitskreisen, in denen Marco tätig ist, beizuwohnen. Dazu gehörten der Arbeitskreis „Soziales“, der „Rechtsausschuss“ und der „Sozialausschuss“. Außerdem konnte ich einige Sitzungen der SPD-Landtagsfraktion wahrnehmen. In diesen Sitzungen wurden neben aktuellen politischen Themen, wie zum Beispiel der Atommüllendlagerung und der Hartz-IV-Debatte vor allem spannende Zukunftsprojekte der Sozialdemokraten besprochen.
Die wenige Zeit, in der ich mit Marco keine Betriebe besuchte oder im Landtag war, verbrachte ich in dessen Abgeordnetenbüro. Dort führte ich unter u.a. die Recherche-Aufgabe „Wohnen in der Region Hannover“ durch. Zudem hatte ich die Gelegenheit einige Artikel über die einzelnen Betriebsbesuche für die Homepage zu verfassen.
Den Höhepunkt des Praktikums stellte aber sicherlich die Plenarwoche dar. Aus der SPD-Loge durfte ich bei den hitzig geführten Debatten im Landtag zuschauen. Besonders spannend waren dabei die heftigen Diskussionen zwischen Opposition und Regierungskoalition in Angelegenheiten, wie dem Bau der teilprivatisierten JVA Bremervörde und der „Wolfsburg-Affäre“.

In den zwei Wochen dieses Praktikums habe ich viele wichtige Dinge gelernt. Ich habe einen spannenden Einblick in das Berufsleben eines Politikers bekommen und habe alle meine Fragen beantwortet bekommen. Die Aufgaben eines Politikers sind sehr vielseitig und dynamisch, beanspruchen aber auch sehr viel Zeit und eigenen Aufwand. Ich denke somit habe ich wohl das beste Praktikum gehabt, was man überhaupt haben kann und bin zufrieden diesen Platz bekommen zu haben.

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Marco Brunotte und Praktikantin Denise Schuseil während eines Informationsgesprächs

Am 21. Februar 2011 habe ich, Denise Schuseil, mein zweiwöchiges Schulpraktikum beim Landtagsabgeordneten Marco Brunotte begonnen. Die Besonderheit meines Praktikums lag darin, dass ich gleich mehrere Abgeordnete zu ihren sehr unterschiedlichen Ausschusssitzungen begleiten durfte. So durfte ich an den Sitzungen des Arbeitskreises Integration, dem Ausschuss für Rechts- und Verfassungsfragen, dem Ausschuss für Wissenschaft und Kultur, dem Ausschuss für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit teilnehmen und auch bei der Sitzung der SPD-Landtagsfraktion, sowie der Expertenanhörung zum Fachkräftemangel dabei sein.

Besonders spannend fand ich das Thema Bildung und Zukunft, welches im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur behandelt wurde. Die Abgeordneten diskutierten u.a. darüber wie man mehr Ausbildungsplätze für alle schaffen könnte und wie man Frauen für technische Berufe interessieren kann. Diese Debatten fand ich persönlich sehr spannend und bin mir sicher, dass sie auch für einige andere Jugendliche interessant gewesen wären.

Zu Beginn meines Praktikums wurde mir das historische Kurt-Schumacher-Haus gezeigt und die Tätigkeiten der einzelnen Mitarbeiter vorgestellt. Dabei ist mir die Freundlichkeit, Offenheit und Höflichkeit der einzelnen Mitarbeiter aufgefallen. Bei Fragen konnte ich mich jederzeit auf meine Betreuer verlassen. Den Abschluss meines Praktikums bildete der Besuch der JVA Lingen.

Bei der Auswahl meines Schulpraktikums habe ich mich bewusst für den Niedersächsischen Landtag entschieden, weil mich der Alltag, die Themen, sowie die Aufgaben eines Landtagsabgeordneten sehr interessiert haben.
Als Landtagsabgeordneter muss man viele Termine, auch Außentermine wahrnehmen, da es eine wichtige Aufgabe ist die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu vertreten. Das ist auch der Grund, weshalb die Abgeordneten so selten im Büro sind.

Meine gesamte Praktikumszeit war sehr interessant, lehrreich und hat mir großen Spaß gemacht. Es war spannend in die Aufgaben und Tätigkeiten der Abgeordneten zu blicken und mitzuerleben wie viel die Politik eigentlich bewirken kann. Ich habe mich im Landtag sehr wohlgefühlt und möchte so ein Praktikum auf jeden Fall empfehlen.
 

Jankleinweb

Der Schülerpraktikant Jan Haseler im Abgeordnetenbüro

Am Montag den 11.04.2011, habe ich, Jan Haseler mein Praktikum im SPD-Abgeordnetenbüro von Marco Brunotte begonnen. Der Politiker Marco Brunotte hat mir in der letzten Woche seine Aufgaben als Landtagsabgeordnete gezeigt und Einblicke in sein Alltagsleben vorgestellt. Den Beschluss ein freiwilliges Praktikum in den Osterferien zu machen, fasste ich, weil mich Politik besonders auf Landesebene sehr interessiert hat und ich Erfahrung für mein Leben sammeln wollte. Am Anfang meines Praktikums, wurden mir die Räume des Kurt-Schumacher-Haus gezeigt. Bei der Führung lernte ich viele Mitarbeiter und ihre Tätigkeiten kennen. Besonders aufgefallen waren die Freundlichkeit und die Offenheit der Mitarbeiter.

Meine erste Aufgabe bestand darin alle Mündlichen Anfragen und Reden von Marco Brunotte mithilfe dem Suchprogramm Nilas des Niedersächsischen Landtags herauszusuchen. An zweiten Tag haben Marco und ich das Haus der Region besucht. Vor Ort haben uns zwei Frauen etwas über ihr Projekt Betreutes Wohnen erzählt. Die nächsten beiden Tage waren Plenarsitzungen, dort wurden die Mündlichen Anfragen jeder einzelnen Fraktion vorgetragen ausdiskutiert.

Berühmte Politiker wie McAllister und Jüttner waren an der Diskussion beteiligt. Besonders die Wortgefechte zwischen den Abgeordneten haben meine Erwartungen übertroffen. Mich haben besonders die Themen: die Endlagerung des Atommülls und die Gentechnik interessiert. Danach folgten viele Tage, wo ich Büroarbeiten im Kurt-Schumacher-Haus erledigt habe.

Diese spannenden 2 Wochen haben mir einen großen Einblick in die Politik gegeben, die man im Unterricht, in der Schule nicht erhalten hätte. Zusätzlich hat mir die Praktikumszeit sehr viel Spaß gemacht und das Alltagsleben eines Landtagsabgeordneten perfekt erfahren. An meinem letzten Praktikumstag haben Marco und ich eine Firma besucht und mit dem dortigen Geschäftsführer gesprochen.
Das Praktikum bei Marco Brunotte kann ich nur an jedem weiterempfehlen, für mich wird es jedenfalls für immer in Erinnerung bleiben.

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Die Langenhagener Schülerpraktikantin Denise Stoyke

Politiker haben nichts zu tun? – Von wegen!
Für zwei Wochen absolvierte ich mein Praktikum bei dem Landtagsabgeordneten Marco Brunotte und seiner Mitarbeiterin Inga Bohr. Jeder der kein Politiker ist, denkt, dass Abgeordnete ihren Vormittag im Landtag verbringen, ein bisschen über neue Wege auf dem Friedhof diskutieren, dann am Nachmittag mit einem vollen Geldbeutel nach Hause gehen und am nächsten Tag der Prozess wieder von vorne beginnt.

Doch als ich von meinem ersten Praktikumstag erst gegen 20 Uhr zu Hause ankam, dachte ich mir: „Da soll nochmal jemand sagen, dass Politiker nichts zu tun haben…“
Und ich sage euch, ihr habt euch getäuscht: Politiker haben viel zu tun!

Der Rückblick auf die zwei Wochen zeigt mir, dass der erste Praktikumstag der anstrengendste, aber auch einer der spannendsten Tage des Praktikums war. Er bestand aus einem Treffen, welches regelmäßig einmal im Jahr, in der Arbeiterwohlfahrt Kita Isernhagen mit dem Landtagsabgeordneten Marco Brunotte, der Bundestagsabgeordneten Caren Marks und Wolfgang Dorn stattfindet. Diese tauschen sich mit der Leiterin Frau Kahle und einigen Erziehern über die Weiterentwicklung und den Ideenvorschlägen der Einrichtung aus. Zusätzlich nahm ich auch mit Marco Brunotte an einem Kongress namens QiN (Quartiersinitiative Niedersachsen) im alten Rathaus in Hannover teil, um etwas über die Förderung der Attraktivität der Städte in Niedersachsen zu erfahren. Darüber hinaus kam auch die Büroarbeit nicht zu kurz. Hier lernte ich Pressemitteilungen zu schreiben und sie richtig zu verfassen, zum Beispiel über den Besuch bei der Kita Isernhagen, dessen korrigierte Form auch auf der Internetseite von Marco Brunotte zu lesen ist. Außerdem formulierte ich eine Pressemeldung anhand von Bildern und dem Internet über die Maifeier in Altwarmbüchen.

Am letzten Tag der ersten Woche fand nun noch ein Pressegespräch statt und ich kam tatsächlich auch mit dem Landtagsabgeordneten Marco Brunotte in die Zeitung.

Nachdem dieser ein Gespräch im Büro geführt hatte, fuhren wir zu Gundlach, um den Betrieb durch eine Präsentation und den Austausch verschiedener politischer Themen näher kennenzulernen.
Die zweite Woche fing mit einem Büromorgen an und endete im Landtag bei einer Vorlesung über gesellschaftliche Milieus und SPD Zielgruppen mit Dr. Daniel Gardemin (Politologe). Davor besuchte ich im Rathaus in Langenhagen eine Sitzung.

Am Dienstag konnte ich meine Praktikumsmappe bearbeiten, denn dafür hätte ich in den letzten drei Tagen keine Zeit mehr gehabt, denn am Mittwoch morgen hörte ich im Landtag dem Arbeitskreis Soziales zu und stellte fest, dass hier vor allem der Verbraucherschutz und die Gesetzeslage eine große Rolle spielt.

Anschließend lernte ich auch, wie der Psychiatrieausschuss seine Sitzung abhielt und bekam mit, dass sich das unabhängige Gremium für die Belange seelisch behinderter und psychisch leidender Menschen einsetzt.
Am Donnerstag kam ich mit dem Sozialauschuss zusammen, indem die Vorschläge vom Arbeitskreis Soziales besprochen wurden. Zum Abschluss der Praktikumswoche besuchten wir am Freitag die Dana Senioreneinrichtung GmbH und bekamen einen Einblick in die Tätigkeiten der Mitarbeiter.

Ich habe durch dieses Praktikum viel dazu gelernt, auch durch das Schreiben der Berichte und im Korrekturverfahren mit Inga Bohr, aber ich lernte auch viel über Politik und besonders beobachtete ich, dass die Politik ohne die Presse und Medien gar nicht existieren würde. Ich habe viele gute Erfahrungen gesammelt und kann es nur jedem empfehlen, auch an einem Praktikum dieser Art teilzunehmen.

06 10 2011 Rami Younes-webklein

Marco Brunotte MdL und der Schülerpraktikant Rami Younes auf dem Weg zu einer Ausschusssitzung im Niedersächsischen Landtag

Am Montag den 26.09.2011 habe ich, Rami Younes, beim Landtagsabgeordneten Marco  Brunotte mein zweiwöchiges Praktikum begonnen. Um 9 Uhr begann das Praktikum. Seine Mitarbeiterin Inga Bohr führte mich ins Büro. Marco Brunotte, Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Justizvollzug- und Straffälligenhilfe, holte mich dann gegen halb 10 Uhr ab, um mit mir nach Braunschweig in die dortige JVA gefahren zu fahren. Wir sind in der JVA um 10 Uhr angekommen. Grant Hendrik Tonne, Vorsitzender des Unterausschusses für für Justizvollzug- und Straffälligenhilfe im Landtag, Klaus-Peter-Bachmann, örtlicher Abgeordneter und Bürgermeisterin Gabriele Hübner, Mitglied im Anstaltsbeirat nahmen an den Informationsgesprächen teil.

Es ging dabei u.a. um die gerade umgesetzte Fusion der JVA Braunschweig, in der nur Untersuchungshäftlinge untergebracht werden, mit der Strafvollzugsanstalt Wolfenbüttel. Die Folgen für die Mitarbeiter/innen z.B. bei der Arbeitszeiten und den vielen Wochenenddiensten. Die Gebäude der JVA Braunschweig stammen aus dem Jahre 1882 und müssten auch bald saniert werden. Am Ende des Gespräches haben wir dann noch an einer Sitzung mit den Gewerkschaftsvertretern der Mitarbeiter teilgenommen, die sich lange ausgetauscht haben.

Außerdem waren wir noch beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung( MDK), wo wir uns eine Präsentation über die MDK angeschaut haben. Die Vorträge waren sehr umfangreich und interessant.

Besonders gut gefallen hat mir der Besuch beim Verband Niedersächsischer Strafvollzugsbediensteter (VNSB) in Celle, weil ich so viele Politiker aus verschiedenen Parteien gesehen habe. Die Themen waren hauptsächlich die Arbeitsbedingungen im Vollzug und die hohen Krankenstände der Mitarbeiter.

Am Freitag waren wir beim ServiceLeben in der neuen Pflegeinrichtung in Isernhagen und haben uns mit weiteren Kommunalpolitikern über die Arbeit vor Ort informiert.

Mir ist aufgefallen, dass man als Landtagsabgeordneter viel reisen muss. Und obwohl man so viel unterwegs ist, kann man nicht alle Termine wahrnehmen. Mit Marco unterwegs zu sein, hat mir gut gefallen.

Zu meinen Aufgaben im Büro gehörte das Verfassen einer Synopse zur Kommunalwahl 2011 und eines Berichts für die Homepage. Ich kann einfach nur weiterempfehlen bei Marco Brunotte ein Praktikum zu machen, weil man vielen Politiker begegnet und man bekommt ein Einblick in das Berufsleben eines Politikers. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht Marco zu begleiten. Es hat mir auch gezeigt, dass der Beruf als Landtagsabgeordneter sehr anstrengend ist und dass Politik kein Kinderspiel ist.

28 10 2011 Hoang-cut-mail

Auf dem Weg zum nächsten Wahlkreistermin: Marco Brunotte MdL und Hoang Nguyen

Das Jahr hat 365 Tage. Das sind 8760 Stunden bzw. 525600 Minuten oder unglaubliche 31536000 Sekunden. Einen Großteil dieser Zeit sitzen die Schüler und Schülerinnen in der Schule (übrigens auch liebevoll „Anstalt“ genannt) an ihren Schultischen und lauschen mehr oder weniger gespannt den Ausführungen des Lehrers. Nachmittags wird das Privatleben völlig der Schulausbildung unterworfen. Es werden Hausaufgaben gemacht, Referate vorbereitet, für Klausuren gelernt und und und. Ein scheinbar endlos verlaufender, deterministischer Prozess, der nur selten durch ein bestimmtes Ereignis unterbrochen wird. Dieses Ereignis ist für viele Jugendliche der Inbegriff der Freiheit und der Glückseligkeit, das Herauslösen aus der starren und grauen Tagesordnung. Die Rede ist von den Schulferien. In dieser schönen, aber auch viel zu schnell vergehenden Zeit kann alles gemacht werden, was an Schultagen nie geschafft wurde. In den Urlaub fahren, ein Buch lesen, Freunde treffen oder einfach nur mal „chillen“. All das wird durch Ferien ermöglicht.

Es gibt aber eine Gruppe von Menschen in Deutschland, die anscheinend entgegen jedes rationalen und logischen Denkens, anstatt Urlaub zu machen, ein freiwilliges Praktikum beginnen. Ich, Hoang Nguyen gehöre wohl zu dieser „speziellen Art“. „Du steht‘s in den Ferien um 7 auf und sitzt stundenlang im Büro. Ist das dein Ernst?!“ – war wohl noch der harmloseste Kommentar.
Nichtsdestotrotz begann mein Praktikum nun am 17.10.11 um genau 7:08. Um diese Uhrzeit schrillte dieses Ungeheuer von Wecker los und riss mich aus meinem (meiner Meinung nach) wohlverdienten Schlaf. Ich machte mich also fertig und ehe ich mich versah, saß ich schon in der Straßenbahn in Richtung Hannover Hauptbahnhof. Um mich herum schauten mich müde und erschöpft blickende Augen an und es kam ein wenig Genugtuung auf, in der Hinsicht, dass die Leute sich wahrscheinlich genauso fühlten wie ich mich gerade. Einige Zeit später um kurz vor 9 stand ich vor dem „imposanten und prachtvollen Bau“ der hannoverschen SPD. Nach der kurzen Betrachtungsphase und einer minutenlangen Suche nach der richtigen Klingel, betrat ich nun das Gebäude und machte mich auf den Weg zum Abgeordnetenbüro Marco Brunotte. Ich merkte wie die Aufregung mit jedem Schritt exponentiell zunahm. Die Gedanken schwirrten in meinem Kopf wie ein wild gewordener Schwarm Mücken. „Was wird mich wohl erwarten? Werden die Leute nett sein?“ Als ich schließlich in das Büro eintrat, war die Aufregung an ihrem Zenit angekommen. Ich begrüßte schnell Inga Bohr, Genossin und Mitarbeiterin von Marco und setzte mich auf den Drehstuhl. Anfangs klopfte mein Herz immer noch sehr stark, jedoch verflog die Aufregung nach einer kurzen Zeit im Gespräch. „Ach, das sind ja auch alles nur Menschen“ – war mein erster Gedanke. Insgesamt kann man sagen, dass die Kollegen und Kolleginnen sehr nett, hilfsbereit und freundlich waren. (Vielleicht ein Charakteristikum der Sozialdemokraten?, Wer weiß.)
Im Laufe des Tages kam noch Marco hinzu und mein „Politiker-Menschenbild“ wurde vollends erschüttert. Die Vorstellung von einem spießigen, grimmigen und ein wenig arroganten Abgeordneten bewahrheitete sich so gar nicht. Marco war offen, herzlich, konnte Witze reißen und auch mal lachen (Eigenschaften, die ich von einem Politiker so nicht erwartet hätte). In der Hinsicht hat sich das Praktikum schon gelohnt und es fing ja gerade erst an.
Nun gut. In den darauffolgenden Tagen erlebte ich die politische Arbeit eines Abgeordneten. Ein Highlight war sicherlich der Besuch des Landeskrankenhauses Brauel und der Besuch der JVA Uelzen Abteilung Stade. Da ich noch nie in einer Klinik für Drogenabhängige oder in einem „Knast“ war, empfand ich diese Besuche als sehr aufregend. Zumal die Klinik Brauel jüngst durch Ausbruchsversuche in der Presse präsent war und in Stade der sog. „Maskenmann“, ein Vergewaltiger und Mörder kurzzeitig saß.

Auch war der Unternehmensbesuch der MTU Maintenance in Langenhagen sehr sehr spannend und beeindruckend. Mit einer Delegation an SPD-Funktionären wie Olaf Lies, Stefan Schostok und natürlich Marco Brunotte ging ich die riesigen Produktionshallen entlang (stets begleitet von einer Riege an Pressevertretern).

An anderen Tagen lernte ich die Arbeitsstätte der Landtagsabgeordneten näher kennen. So zeigte Marco mir den meiner Meinung nach, veralteten Niedersächsischen Landtag. Es wird wohl einige Leute geben, die sich an dem alten rustikalen Charme des Oesterlen-Baus erfreuen. Mich aber erinnert dieses Gebäude und die Ausstattung stark an ein Schulgebäude. Die Diskussion über einen Umbau ist also völlig berechtigt!

Desweiteren durfte ich auch an Auschusssitzungen, zum Beispiel für Inneres oder Wirtschaft teilnehmen. Bei diesen Gesprächsrunden (Mitglieder der Regierungskoalition vs. Opposition), fand ein sachlicher Schlagabtausch statt. Argumente wurden ausgetauscht, über Anträge wurden abgestimmt und Themen ausgiebig diskutiert und erörtert. Die Diskussionen waren für mich interessant, jedoch gab es eine riesige Lawine an Eindrücken und Informationen, die auf mich einschlug, weswegen ich des Öfteren nicht mitkam. Zum Verständnis politischer Prozesse ist ein Beiwohnen in Ausschüssen aber von enormer Wichtigkeit. Wenn nun Marco doch mal unterwegs war, dann saß ich mit Inga im Büro und führte Recherchen durch oder schrieb Berichte für Marcos Homepage. Auch eine schöne Abwechslung zu den doch anstrengenden Ausflügen und Besuchen.

Mein Fazit:

Während ich nun hier sitze und den Praktikumsbericht anfertige, begreife ich erst, wie schnell die Zeit eigentlich vergangen ist. In 3 Tagen beginnt wieder der gewohnte Tagesablauf. Schule, Schule und nochmals Schule wird das Leben wieder dominieren und fast vollständig ausfüllen.

Aus meinem Praktikum (das überhaupt keine Zeitverschwendung war) nehme ich folgendes mit:

1. (SPD)-Landtagsabgeordnete sind nicht abgehoben, nicht spießig und können auch mal Spaß haben (wobei das bei den Kollegen der CDU wieder ganz anders sein kann)

2. (SPD)-Landtagsabgeordnete sind volksnah und keineswegs faul, sondern verdienen zurecht den Namen Volksvertreter!

3. Politik ist interessant und macht Spaß. Jeder sollte mitmachen. Jeder sollte teilhaben.

Also Leute. Setzt euch an eure PCs, schreibt an die SPD, fragt nach einem Praktikum und erlebt Politik hautnah!